Gottesdienste

Sonntag, 11. März
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Hohengöhren
mit der Taufe von Kuno Koch aus Klietz

Sonntag, 18 März
08.30 Uhr in Molkenberg
10.00 Uhr in Schönhausen

Dienstag, 20. März
16.30 Uhr im Seniorenwohnpark Schollene

Strich

Strich

Sonntag, 25. März
08.30 Uhr in Hohengöhren
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Schollene

Abschlussgottesdienste der Bibelwochen

Donnerstag, 29. März
19.00 Uhr in Neuermark
Feierabendmahl

Freitag, 30. März
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Hohengöhren
Karfreitag

Sonnabend, 1. April
18.00 Uhr in Schollene
Feier der Osternacht

Sonntag, 1. April
10.00 Uhr in schönhausen
Ostergottesdienst

Sonntag, 8. April
10.00 Uhr in Schönhausen

Sonntag, 15. April
08.30 Uhr in Molkenberg
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Hohengöhren

Sonntag, 22. April
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Neuermark, Bürgerhaus

Sonntag, 29. April
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Schollene

Dienstag, 1. Mai
10.00 Uhr in Schönhausen
Feuerwehr-Gottesdienst

Sonntag, 6. Mai
10.00 Uhr in Schönhausen
Goldene und Diamantene Konfirmation

Abendmahl

Kindergottesdienst

Kirchencafé

 

Treffpunkte

OFFENE KIRCHE SCHOLLENE
Andacht, Stille, Gebet

Di. um 18.00 Uhr,
Kirche Schollene

Entdecker-Treffen
Di., 13. März, 3. und 17. April,, um 15.00 Uhr an der Kirche Schönhausen

Christenlehre
Mi. um 16.30 Uhr
in Klietz oder in Schollene (außer in den Ferien, Informationen unter 039382 / 2 25

Strich

10. Altmärkischer Ökumenischer Kirchentag

Strich

Festschrift

Strich

Konfirmandengruppe
Fr. um 17 Uhr
alle zwei Wochen
(außer in den Ferien,
Informationen unter
039323 / 3 82 06)

Instrumentalunterricht
Mo., Informationen unter 039323 / 3 89 52

Gebetskreis
Mo. um 19.30 Uhr
in Schönhausen

Flaggentanz
freitags um 8.30 Uhr in der Winterkirche Schönhausen

Kreatelier (Malgruppe)
mittwochs um 14.00 Uhr im Gemeinderaum in Schönhausen

Posaunenchor
Infos bei Thomas Matzke,
T: 01 74 / 1 72 44 66

Sing- und Gesprächskreis
Di. um 18.30 Uhr
in Schollene
(außer in den Ferien)

Singkreis
Do. um 18.00 Uhr in Schönhausen

Gemeindenachmittag
Di., 13. März, um 14.00 Uhr in Hohengöhren
Do., 15. März, um 14.00 Uhr in Schönhausen
Di., 17. April, um 13.30 Uhr in Schollene
Donnerstag, 19. April, um 14.30 Uhr in Klietz

Familienkreis
Freitag, 9. Februar, um 16.00 Uhr in Schollene

Frauenfrühstück
wieder im März!

Das Land tauchte unter -
die Menschlichkeit tauchte auf

Der britische Schriftsteller Graham Greene sagt: „Das Suchen nach dem Leiden und die Erinnerung an das Leiden sind die einzigen uns verfügbaren Mittel, um die menschliche Lebensbedingung in ihrer Ganzheit zu erkennen.“ Das ist kein ganz einfacher, aber ein wohl zutreffender Satz. Er sagt, dass ausgerechnet in Zeiten der Not zu Tage tritt, was und wer für mein Leben wichtig ist. Was alles steht plötzlich auf dem Spiel? Wer steht mir zur Seite? Wer wendet sich ab? Wie kommt es, dass ich plötzlich bete, ja, beten muss?

Dieser Tage erinnern wir uns hier an der Elbe an das Jahrhunderthochwasser im August vor zehn Jahren. Der Jahrestag gibt uns hierfür den Anlass. Von einem auf den anderen Tag wurde damals klar: Der Fluss kann ganz schön gefährlich werden. Er kann uns Haus und Hof und, schlimmer noch, das Leben kosten. Plötzlich hing damals alles von einem vielleicht maroden Deichabschnitt, von der Einsatzbereitschaft und dem Können der Rettungskräfte sowie von der Hilfsbereitschaft ganz normaler Menschen ab. Wer hätte damals zum Beispiel gedacht, dass sich schon bald Reisebus um Reisebus in Bewegung setzte, um hilfsbereite Jugendliche aus ganz Deutschland zum Befüllen der Sandsäcke an die Elbe zu bringen? Die Überraschung der betroffenen Menschen und auch der damals berichtenden Journalisten hierüber war auf jeden Fall groß. Und gebetet, das Schlimmeres nicht geschehen möge, wurde übrigens auch: So wie bei extra anberaumten Flut-Gebeten in der Schönhauser Kirche sicherlich auch in manch anderem Ort an der Elbe.

So gingen zwar riesige Landstriche und insbesondere südlich von uns auch Dörfer und ganze Stadtviertel unter. Viel Menschliches und viel Menschlichkeit aber tauchten auf: Hilfsbereitschaft und Hilfsbedürftigkeit, Mitgefühl, Organisationstalent, Opferbereitschaft und eben auch Gebete… Manch einer erkannte damals neu und hat es vielleicht bald schon wieder vergessen, dass unsere Lebenskraft und alles, was wir zum Leben brauchen, letztlich an Gott hängen und von ihm kommen. Was wirklich wichtig ist für mein Leben, welche Menschen, welche Fähigkeiten, welche Werte und eben auch Gott, das verdeutlicht sich nicht zuletzt in der Not und, wie Graham Greene es sieht, auch im Erinnern an die Not.

Solche neue oder erneuerte Klarheit aber über Wichtiges und Unwichtiges im Leben, die tut gut. Die bringt wieder Ordnung in die Seele. Sie gibt unserer Seele Richtung und Kraft. So tun wir uns und unseren Seelen also etwas wirklich Gutes, wenn wir in diesem Sommer ab und an an 2002 denken. Auch dürfen wir ruhig noch einmal staunen: über so viel Güte und Hilfsbereitschaft unter den Menschen. Wer hätte das gedacht? - Gut, dass wir uns erinnern.

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Das Elbehochwasser in Parey/Elbe

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