Gottesdienste

Donnerstag, 13. April
19.00 Uhr in Neuermark
Feierabendmahl

Freitag, 14. April
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Hohengöhren
Gottesdienste zum Karfreitag

Samstag, 15. April
18.00 Uhr in Schollene
Feier der Osternacht

Sonntag, 16. April
10.00 Uhr in Schönhausen
Ostergottesdienst
mit der Taufe von
Antonia Sandhof

Strich

Strich

Sonntag, 23. April
08.30 Uhr in Hohengöhren

10.00 Uhr in Schollene

Dienstag, 25. April
16.30 Uhr im Seniorenwohnpark Schollene

Sonntag, 30. April
10.00 Uhr in der Stadtkirche zu Wittenberg
Ordination von Prädikantin Michaela Möbius

Montag, 1. Mai
10.00 Uhr in Schönhausen
Feuerwehrgottesdienst

Sonntag, 7. Mai
08.30 Uhr in Hohengöhren
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Molkenberg

Sonnabend, 13. Mai
14.00 Uhr in Schollene
mit der Taufe
von Mara Wolf

Sonntag, 14. Mai
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Lübars

Sonntag, 21. Mai
10.00 Uhr in Schönhausen
mit Goldener und Diamantener Konfirmation

Donnerstag, 25. Mai
10.00 Uhr
an der Elbe
bei Hohengöhren
Gottesdienst im Grünen mit der Taufe von Maximilian Stengel

Sonntag, 28. Mai
10.00 Uhr in Schollene
Gottesdienst mit Live-Übertragung des Abschlussgottesdienstes des Kirchentags aus Wittenberg

Dienstag, 30. Mai
16.30 Uhr im Seniorenwohnpark Schollene

Sonnabend, 3. Juni
14.00 Uhr in Hohengöhren
mit der Konfirmation von Bjorn Wabbel und Friedrich Schickhoff

Sonntag, 4. Juni
10.00 Uhr in Schönhausen
Pfingstgottesdienst
mit der Taufe
von Karl Willy Bleis

Sonntag, 11. Juni
14.00 Uhr in Schönhausen
Startandacht zum Kinderfest
"Vor 500 Jahren -
da ist es passiert"

Abendmahl

Kindergottesdienst

Kirchencafé

 

Treffpunkte

OFFENE KIRCHE SCHOLLENE
Andacht, Stille, Gebet

Di. um 18.00 Uhr,
Kirche Schollene

Entdecker-Treffen
am 25. April, am 9. und am 23. Mai sowie am 6. Juni um 15.00 Uhr an der Kirche Schönhausen

Christenlehre
Mi. um 16.30 Uhr
in Klietz oder in Schollene (außer in den Ferien, Informationen unter 039382 / 2 25

Strich

Festschrift

Strich

Konfirmanden-
unterricht

Fr. um 17 Uhr
alle zwei Wochen
(außer in den Ferien,
Informationen unter
039323 / 3 82 06)

Instrumentalunterricht
Mo., Informationen unter 039323 / 3 89 52

Gebetskreis
Mo. um 19.30 Uhr
in Schönhausen

Flaggentanz
freitags um 8.30 Uhr in der Winterkirche Schönhausen

Kreatelier (Malgruppe)
mittwochs um 14.00 Uhr im Gemeinderaum in Schönhausen

Posaunenchor
Infos bei Thomas Matzke,
T: 01 74 / 1 72 44 66

Sing- und Gesprächskreis
Di. um 18.30 Uhr
in Schollene
(außer in den Ferien)

Singkreis
Do. um 18.00 Uhr in Schönhausen

Gemeindenachmittag
Di., 25. April,
um 14.00 Uhr,
im Pfarrhaus Schollene
Do., 27. April,
um 14.00 Uhr,
im Schönhauser Gemeindehaus

Begegnungscafé:
Flüchtlinge begegnen
Einheimischen

Do. um 14.30 Uhr
im Klietzer Pfarrhaus

Familienkreis
Fr., 9. Juni, um 16.00 Uhr im Pfarrhaus Schollene

Frauenfrühstück
am Mittwoch, dem 3. Mai, um 9.00 Uhr im Klietzer Pfarrhaus

Jahreslosung 2013

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Website!

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir - die Jahreslosung für das Jahr 2013 aus dem Brief an die Hebräer im 13. Kapitel.

Die Jahreslosung erinnert mich stark an den 1. Februar des Jahres 1972. An jenem Tag nämlich erblickte ich nicht nur das Licht einer Krankenhaus-Leuchtstoffröhre. Ich unternahm, nach allem was mir berichtet worden ist, auch meine ersten Atemzüge. Und was schnupperte ich da? –
Krankenhaus-, aber auch Stadtluft schnupperte ich da natürlich, befindet sich jenes eben erwähnte Krankenhaus doch im Süden der Stadt Hamburg, in Hamburg-Harburg.

Nach meinem kurzen und bislang letzten Krankenhausaufenthalt begann ich sofort damit aufzuwachsen. Ich wuchs in Hamburg auf.

Ab und an bin ich in Hamburg, insbesondere der Eltern und des Bruders wegen. Es steht dann das Familiäre im Vordergrund und so komme ich leider nur selten „in die Stadt“, also an die Alster, in die Mönckebergstraße oder an die Landungsbrücken. Verschlägt es mich aber doch einmal dorthin, dann verlasse ich nicht selten die U-Bahnschacht, sehe mich verduzt um und denke: „Wo bin ich denn hier gelandet? Das sah doch mal ganz anders aus! Hier erkennst du ja überhaupt nichts wieder. Und wo geht es nun weiter?“

Wir haben hier keine bleibende Stadt,
sagt schon die Jahreslosung für das Jahr 2013 und schenkt mir so die zu meiner Desorientierung passenden Worte.

Keine Stadt, auch nicht die schönste, größte oder älteste, noch nicht einmal Hamburg, ist eine bleibende Stadt. 17 Jahre reichten im Falle Hamburgs dazu aus, dass ich an mancher Straßenecke erst einmal nach dem Weg fragen oder nach der nächsten Schautafel mit einem Straßenplan Ausschau halten muss.

So ist es dann wohl:
Wir haben hier keine bleibende Stadt
und wohl auch kein bleibendes Dorf.

Alles entwickelt sich immer weiter.
Manches findet unsere Zustimmung:

Anderes stimmt uns traurig:

Wir haben hier keine bleibende Stadt – wie wahr!

Alles entwickelt sich weiter – doch nicht in jedem Fall handelt es sich hierbei um ein Trauerspiel. Oder möchte zum Beispiel jemand wirklich wohl in mancherlei Hinsicht bedrückende Situation von vor der Wende von 1989/90 wieder haben?

Wir haben hier keine bleibende Stadt
und in mancherlei Hinsicht ist das auch gut so!

Nun geht die Jahreslosung ja aber noch weiter.
Wir haben hier keine bleibende Stadt,
sondern die zukünftige suchen wir.

Stimmt das? Findet die zweite Hälfte bei uns genau so viele spontane Zustimmung wie die erste Hälfte? Spricht uns die Jahreslosung in ihrer zweiten Hälfte genau so aus dem Herzen wie in ihrer ersten?

Oder müssen wir feststellen, dass es jetzt ein bisschen ungemütlicher wird, weil wir wohl auf der Suche sind, aber nicht auf der Suche nach der „zukünftigen Stadt“, sondern zum Beispiel eher (wie ich an dem Hamburger U-Bahnausgang…) auf der Suche nach dem richtigen Weg durch weiterentwickelte, fremd gewordene Stadt?

Müssen wir vielleicht sogar sagen, dass wir das glatte Gegenteil der „zukünftigen Stadt“ suchen, nämlich die „alte Stadt“, das alte Dorf, vielleicht eine Situation, die es schon seit zwanzig oder dreißig Jahren nicht mehr gibt?

Die Jahreslosung für das gerade begonnene Jahr 2013 beinhaltet den Rat, die „zukünftige Stadt“ zu suchen. Ich höre da heraus, dass uns der Schreiber des Hebräerbriefs davor bewahren will, nur den jeweils richtigen Weg zu suchen.

Den richtigen Weg zu suchen, die richtige Verfahrensweise in einer organisatorischen Frage zu wählen oder die richtige Lösung für ein Problem zu finden – das ist immer wieder erforderlich. Das ist unser tägliches Lebensgeschäft – und tatsächlich müssen wir froh sein, wenn es uns immer wieder gelingt, Wege zu finden, etwas gut zu organisieren oder große und kleine Probleme zu lösen.

Auch nach dem Alten fragen wir immer wieder – und zwar meistens auch aus gutem Grund:

So richtig es aber ist, nach dem Weg und auch nach der „alten Stadt“ zu suchen, so ungenügend ist es laut der Jahreslosung, nicht auch nach der „zukünftigen Stadt“ zu suchen.

Warum ist es ungenügend, nur nach dem Weg zu suchen?

Das ist meines Erachtens deswegen ungenügend, weil ein Mensch mehr kann und auch mehr will, als nur Probleme zu lösen:

Verglichen mit dem Lebenshorizont eines Menschen ist, nur immer Probleme zu lösen, nur ein „Kleinklein“ – nur ein Weitergehen von einem Problem zur nächsten kleinen oder großen Katastrophe.

Warum ist es ungenügend, nur nach dem Alten zu suchen?

Nun ich denke, weil das Alte eben nicht wieder kommt und es eine traurige Liebesmüh ist, dieses immer wieder festzustellen. Was möglich ist und auch so sein sollte, ist, dass Teile des Alten für die Jetztzeit und auch für die Zukunft bewahrt werden können;

Menschen müssen immer wieder nach dem richtigen Weg fragen und auch immer wieder nach der „alten Stadt“ fragen. Wirklich das Herz aufgehen aber kann unsereinem nur, wenn wir, wie es die Jahreslosung vorschlägt, auch nach der „neuen Stadt“ fragen:

Der Schöpfergott gibt uns Kraft von seiner Kraft. Das ist auch die Kraft, etwas Neues, etwas „Zukünftiges“ zu denken, zu suchen und zu schaffen. Und etwas Neues, die „zukünftige Stadt“ zu schaffen – das wiederum gibt Kraft, Lebenskraft, Lebensmut und Hoffnung.

Da bewahrheitet sich:
Wir haben hier keine bleibende Stadt, die zukünftige aber suchen wir.

Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Jahr 2013!

Ihr Pfarrer Ralf Euker

Hamburger Landungsbrücken
Die Hamburger Landungsbrücken
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