Gottesdienste

Sonntag, 12. Februar
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Neuermark, Bürgerhaus

Sonntag, 19. Februar
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Hohengöhren

Strich

Strich

Sonntag, 26. Februar
10.00 Uhr in Schönhausen

14.00 Uhr in Schollene
mit der Taufe von Jannes Lewerenz

Dienstag, 28. Februar
16.30 Uhr im Seniorenwohnpark Schollene

Freitag, 3. März
17.00 Uhr in Schönhausen

Weltgebetstags-gottesdienst

Sonnabend,
24. Dezember

14.30 Uhr in Hohengöhren
16.00 Uhr in Lübars
16.00 Uhr in Schollene
17.00 Uhr in Ferchels
18.00 Uhr in Schönhausen
Christvespern mit Krippenspielen

Sonntag, 5. März
08.30 Uhr in Hohengöhren
10.00 Uhr in Schönhausen
10.00 Uhr in Schollene
Weltgebetstags-gottesdienst

Sonntag, 12. März
10.00 Uhr in Schönhausen

Sonntag, 19. März
08.30 Uhr in Molkenberg
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Hohengöhren

Sonntag, 26. März
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Neuermark, Kirche
Taufe von Christian Kurt Czinzoll

Sonntag, 2. April
08.30 Uhr in Hohengöhren
14.00 Uhr in Schönhausen

Sonntag, 9. April
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Schollene
Gottesdienste zum Abschluss der Bibelwochen

Abendmahl

Kindergottesdienst

Kirchencafé

 

Treffpunkte

OFFENE KIRCHE SCHOLLENE
Andacht, Stille, Gebet

Di. um 18.00 Uhr,
Kirche Schollene

Entdecker-Treffen
Ab 21. Februar immer dienstags um 15.00 Uhr an der Schönhauser Kirche (außer in den Ferien)

Christenlehre
Mi. um 16.30 Uhr
in Klietz oder in Schollene (außer in den Ferien, Informationen unter 039382 / 2 25

Strich

Festschrift

Strich

Konfirmanden-
unterricht

Fr. um 17 Uhr
alle zwei Wochen
(außer in den Ferien,
Informationen unter
039323 / 3 82 06)

Junge Gemeinde
Do. um 19.00 Uhr
in Schönhausen
(außer in den Ferien)

Instrumentalunterricht
Mo., Informationen unter 039323 / 3 89 52

Gebetskreis
Mo. um 19.30 Uhr
in Schönhausen

Flaggentanz
freitags um 8.30 Uhr in der Winterkirche Schönhausen

Posaunenchor
Infos bei Thomas Matzke,
T: 01 74 / 1 72 44 66

Sing- und Gesprächskreis
Di. um 18.30 Uhr
in Schollene
(außer in den Ferien)

Singkreis
Do. um 18.00 Uhr in Schönhausen

Gemeindenachmittag
Di., 21. Februar,
um 14.00 Uhr,
im Pfarrhaus Schollene
Do., 23. Februar,
um 14.30 Uhr,
im Schönfelder Schulhaus

Begegnungscafé:
Flüchtlinge begegnen
Einheimischen

Do. um 14.30 Uhr
im Klietzer Pfarrhaus

Familienkreis
Fr., 10. März,
Pfarrhaus Schollene

Frauenfrühstück
Informationen unter 039323 / 3 89 48


Pommernreise im Bismarck-Jahr

20 Gemeindeglieder unterwegs auf den
Spuren Otto von Bismarcks

Reisegruppe in Trieglaff
Die Reisegruppe mit ihren Gastgebern
auf der Terrasse des Gutshauses von Trieglaff (Trzygłów)

Im Rahmen des Bismarck-Jahres des Evangelischen Pfarrbereichs Schönhausen machten sich am vergangenen Wochenende 20 Reiseteilnehmer auf den Weg nach Hinterpommern. Erste Station war Stettin, die alte Hauptstadt der großen Ostseeprovinz, der Bismarck in besonderer Weise verbunden war. Am Samstag besuchte die Gruppe dann zunächst die Orte Külz und Kniephof. Bismarcks Eltern zogen 1815 auf diese von einem Onkel geerbten Güter. In Kniephof wuchs Bismarck auf. Das heute leider völlig ruinöse Herrenhaus ist allerdings erst sehr viel später durch seinen Neffen Philipp erbaut worden, der das Gut 1868 gekauft hatte.

Kniephof
Einst (im historischen Stich) und jetzt: Der Kniephof (Konarzewo),
auf dem Bismarck seine Kindheit verbrachte

Dann schloss sich als ein Höhepunkt der Reise ein Empfang bei den Besitzern des Schlosses Trieglaff an, auf dem bis in das Jahr 1945 die Familie Thadden lebte. Adolf von Thadden galt in der Bismarck-Zeit als das Haupt der einflussreichen pommerschen Pietisten. Durch ihn kam der junge Bismarck in Kontakt zur konservativen Szene Preußens. Besonders verbunden war er aber auch seiner Tochter Marie von Thadden. Das wunderschön restaurierte Herrenhaus, der wieder instand gesetzte Park, vor allem aber die Gastfreundschaft der Hausherren machten auf die Reisegruppe großen Eindruck. Ein Gang an die Gräber der Familie Thadden, die heute in Form eines Lapidariums gepflegt werden, machte deutlich, wie man inzwischen verschiedenen Orts versucht, sich der Geschichte zu stellen und angemessen mit ihr umzugehen.

Weiter ging die Fahrt nach Zimmerhausen, wo die Reisegruppe das leider auch vollkommen ruinöse Herrenhaus der Familie Blanckenburg besuchte. Moritz von Blanckenburg war einer der wichtigsten Jugendfreunde Bismarcks.

Alt Kolziglow
Die Kirche von Alt Kolziglow (Kołczygłowy), in der
Johanna und Otto von Bismarck getraut wurden.

Die zweite Übernachtung fand in einem schönen kleinen Hotel der Ostseestadt Köslin statt. Von dort aus ging die Reise am Sonntag nach Alt Kolziglow. In der Kirche des Ortes hatte Bismarck am 28. Juli 1847 seine Johanna, eine geborene von Puttkamer, aus dem nahe gelegenen Reinfeld geheiratet. Jahre später sagte der Fürst einmal: „Ich weiß nicht, wie ich das früher ausgehalten habe; sollte ich jetzt  leben wie damals, ohne Gott, ohne Dich, ohne Kinder - ich wüsste doch in der Tat nicht, warum ich das Leben nicht ablegen sollte wie ein schmutziges Hemd.“ Allein dieses Zitat zeigt, wie sehr beide durch Liebe und Treue verbunden waren und warum ihre Ehe ein Leben lang gehalten hat.

In der geschmackvoll restaurierten, inzwischen katholischen Kirche hielt Pfarrer Ralf Euker eine Andacht, bevor die Fahrt weiter nach Varzin führte. Den Besitz Varzin kaufte Bismarck 1868 von der Dotation über 400.000 Taler, die der König ihm nach dem Sieg über Österreich 1866 gestiftet hatte. Das von weiten Buchenwäldern gesäumte Haus war über viele Jahre sein Lieblingsaufenthalt. Von dort aus lenkte er die Geschicke des durch ihn gegründeten Reiches. Davon zeugt sein prachtvolles Arbeitszimmer, das den Geschmack des Kanzlers noch immer erkennen lässt. Am 27. November 1894 starb dort seine Frau Johanna und wurde zunächst im Park beigesetzt. Der Altreichskanzler zog sich in den Sachsenwald bei Hamburg zurück. Nach seinem Tod wurde auch Johanna im dortigen Mausoleum endgültig bestattet.

Varzin
Bismarcks ehemaliges Gutshaus in Varzin (Warcino)

Die Reise an die Lebensstationen und Wirkungsstätten des Eisernen Kanzlers hat allen Teilnehmern sehr gut gefallen. Besonderen Eindruck machte die sehr persönlich gehaltene und kenntnisreiche Leitung der Pommernfahrt durch Lisaweta von Zitzewitz, die sich dazu auf Bitten des Gemeindekirchenratsvorsitzenden Thomas Roloff bereiterklärt hatte.

Das Jubiläumsjahr wird am 3. Oktober 2015, 15:00 Uhr, in Schönhausen durch einen Gottesdienst zu 25 Jahren Deutsche Einheit abgeschlossen. Am Gottesdienst nimmt auch Propst Christoph Hackbeil teil.

(Bericht: Thomas Roloff)

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