Gottesdienste

Sonntag, 9. Dezember
08.30 Uhr in Hohengöhren
10.00 Uhr in Schönhausen

2. Advent

Sonntag, 16. Dezember
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Neuermark, Bürgerhaus
3. Advent

Dienstag, 18. Dezember
16.30 Uhr im Seniorenwohnpark Schollene

Sonntag, 23. Dezember
10.00 Uhr in Schönhausen
Wunschlieder mit dem Posaunenchor
4. Advent

Montag, 24. Dezember
15.00 Uhr in Hohengöhren
15.00 Uhr in Lübars
17.00 Uhr in Ferchels
17.00 Uhr in Schollene
18.00 Uhr in Schönhausen
Christvespern am
Heiligen Abend

Dienstag, 25. Dezember
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Molkenberg
Weihnachten

Mittwoch, 27. Dezember
10.00 Uhr in Hohengöhren
Weihnachten

Sonntag, 30. Dezember
10.00 Uhr in Schönhausen
"Dazwischen"
Lissi-Gottesdienst

Montag, 31. Dezember
15.00 Uhr in Schollene
18.00 Uhr in Schönhausen
Jahresschlussandacht
22.00 Uhr in Schollene
Musikalische Besinnung

Sonntag, 6. Januar
08.30 Uhr in Hohengöhren
10.00 Uhr in Schönhausen
Epiphanias

Sonntag, 13. Januar
10.00 Uhr in Schönhausen
Krippenspielfilm-Gottesdienst

Dienstag, 15. Januar
16.30 Uhr im Seniorenwohnpark Schollene

Sonntag, 20. Januar
08.30 Uhr in Schollene
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Hohengöhren
Krippenspielfilm-Gottesdienst

Sonntag, 27. Januar
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Neuermark, Bürgerhaus
Krippenspielfilm-Gottesdienst

Sonntag, 3. Februar
08.30 Uhr in Hohengöhren
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Schollene

Sonntag, 10. Februar
10.00 Uhr in Schönhausen

Sonntag, 17. Februar
08.30 Uhr in Schollene
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Hohengöhren

Sonntag, 24. Februar
10.00 Uhr in Schönhausen
14.00 Uhr in Neuermark, Bürgerhaus

 

 

[SWP = Seniorenwohnpark]

Abendmahl

Kindergottesdienst

Kirchenkaffee

Treffpunkte

OFFENE KIRCHE SCHOLLENE
Andacht, Stille, Gebet

Di. um 18.00 Uhr,
Kirche Schollene

Entdecker-Treffen
Di., 22. Januar, 5. und 26. Februar
um 15.30 Uhr an der Kirche Schönhausen

Christenlehre
Mi. um 16.30 Uhr
in Klietz oder in Schollene (außer in den Ferien, Informationen unter 039382 / 2 25

Konfirmandengruppe
Fr. um 17 Uhr
alle zwei Wochen
(außer in den Ferien,
Informationen unter
039323 / 3 82 06)

Instrumentalunterricht
Mo., Informationen unter 039323 / 3 89 52

Gebetskreis
Mo. um 19.30 Uhr
in Schönhausen

Kreatelier (Malgruppe)
mittwochs um 14.00 Uhr im Gemeinderaum in Schönhausen

Posaunenchor
Infos bei Thomas Matzke,
T: 01 74 / 1 72 44 66

Sing- und Gesprächskreis
Di. um 18.30 Uhr
in Schollene
(außer in den Ferien)

Singkreis
Do. um 18.00 Uhr in Schönhausen

Gemeindenachmittag
Di., 22. Januar, um 13.30 Uhr in Schollene
Do., 24. Januar, um 14.30 Uhr in Schönfeld
Di., 19. Feburar, um 13.30 Uhr in Schollene
Do., 21. Februar, um 14.00 Uhr in Schönhausen

Familienkreis
Information unter 039323 / 3 82 06 bei Pfr. Ralf Euker

Frauenfrühstück
Winterpause bis März

 

Pommernreise im Bismarck-Jahr

20 Gemeindeglieder unterwegs auf den
Spuren Otto von Bismarcks

Reisegruppe in Trieglaff
Die Reisegruppe mit ihren Gastgebern
auf der Terrasse des Gutshauses von Trieglaff (Trzygłów)

Im Rahmen des Bismarck-Jahres des Evangelischen Pfarrbereichs Schönhausen machten sich am vergangenen Wochenende 20 Reiseteilnehmer auf den Weg nach Hinterpommern. Erste Station war Stettin, die alte Hauptstadt der großen Ostseeprovinz, der Bismarck in besonderer Weise verbunden war. Am Samstag besuchte die Gruppe dann zunächst die Orte Külz und Kniephof. Bismarcks Eltern zogen 1815 auf diese von einem Onkel geerbten Güter. In Kniephof wuchs Bismarck auf. Das heute leider völlig ruinöse Herrenhaus ist allerdings erst sehr viel später durch seinen Neffen Philipp erbaut worden, der das Gut 1868 gekauft hatte.

Kniephof
Einst (im historischen Stich) und jetzt: Der Kniephof (Konarzewo),
auf dem Bismarck seine Kindheit verbrachte

Dann schloss sich als ein Höhepunkt der Reise ein Empfang bei den Besitzern des Schlosses Trieglaff an, auf dem bis in das Jahr 1945 die Familie Thadden lebte. Adolf von Thadden galt in der Bismarck-Zeit als das Haupt der einflussreichen pommerschen Pietisten. Durch ihn kam der junge Bismarck in Kontakt zur konservativen Szene Preußens. Besonders verbunden war er aber auch seiner Tochter Marie von Thadden. Das wunderschön restaurierte Herrenhaus, der wieder instand gesetzte Park, vor allem aber die Gastfreundschaft der Hausherren machten auf die Reisegruppe großen Eindruck. Ein Gang an die Gräber der Familie Thadden, die heute in Form eines Lapidariums gepflegt werden, machte deutlich, wie man inzwischen verschiedenen Orts versucht, sich der Geschichte zu stellen und angemessen mit ihr umzugehen.

Weiter ging die Fahrt nach Zimmerhausen, wo die Reisegruppe das leider auch vollkommen ruinöse Herrenhaus der Familie Blanckenburg besuchte. Moritz von Blanckenburg war einer der wichtigsten Jugendfreunde Bismarcks.

Alt Kolziglow
Die Kirche von Alt Kolziglow (Kołczygłowy), in der
Johanna und Otto von Bismarck getraut wurden.

Die zweite Übernachtung fand in einem schönen kleinen Hotel der Ostseestadt Köslin statt. Von dort aus ging die Reise am Sonntag nach Alt Kolziglow. In der Kirche des Ortes hatte Bismarck am 28. Juli 1847 seine Johanna, eine geborene von Puttkamer, aus dem nahe gelegenen Reinfeld geheiratet. Jahre später sagte der Fürst einmal: „Ich weiß nicht, wie ich das früher ausgehalten habe; sollte ich jetzt  leben wie damals, ohne Gott, ohne Dich, ohne Kinder - ich wüsste doch in der Tat nicht, warum ich das Leben nicht ablegen sollte wie ein schmutziges Hemd.“ Allein dieses Zitat zeigt, wie sehr beide durch Liebe und Treue verbunden waren und warum ihre Ehe ein Leben lang gehalten hat.

In der geschmackvoll restaurierten, inzwischen katholischen Kirche hielt Pfarrer Ralf Euker eine Andacht, bevor die Fahrt weiter nach Varzin führte. Den Besitz Varzin kaufte Bismarck 1868 von der Dotation über 400.000 Taler, die der König ihm nach dem Sieg über Österreich 1866 gestiftet hatte. Das von weiten Buchenwäldern gesäumte Haus war über viele Jahre sein Lieblingsaufenthalt. Von dort aus lenkte er die Geschicke des durch ihn gegründeten Reiches. Davon zeugt sein prachtvolles Arbeitszimmer, das den Geschmack des Kanzlers noch immer erkennen lässt. Am 27. November 1894 starb dort seine Frau Johanna und wurde zunächst im Park beigesetzt. Der Altreichskanzler zog sich in den Sachsenwald bei Hamburg zurück. Nach seinem Tod wurde auch Johanna im dortigen Mausoleum endgültig bestattet.

Varzin
Bismarcks ehemaliges Gutshaus in Varzin (Warcino)

Die Reise an die Lebensstationen und Wirkungsstätten des Eisernen Kanzlers hat allen Teilnehmern sehr gut gefallen. Besonderen Eindruck machte die sehr persönlich gehaltene und kenntnisreiche Leitung der Pommernfahrt durch Lisaweta von Zitzewitz, die sich dazu auf Bitten des Gemeindekirchenratsvorsitzenden Thomas Roloff bereiterklärt hatte.

Das Jubiläumsjahr wird am 3. Oktober 2015, 15:00 Uhr, in Schönhausen durch einen Gottesdienst zu 25 Jahren Deutsche Einheit abgeschlossen. Am Gottesdienst nimmt auch Propst Christoph Hackbeil teil.

(Bericht: Thomas Roloff)

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