Christival als nachgeholte Konfifahrt

In den letzten zwei Jahren mussten viele Konfirmandinnen und Konfirmanden auf die begehrten Freizeiten verzichten. Der Kirchenkreis Stendal bietet 50 Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren die Möglichkeit, für nur 50 Euro am Christival in Erfurt teilzunehmen.

(c) Christival.de

Die Teilenehmer*innen treffen sich am 24. Mai in Stendal im Domstift. Dort lernt Ihr Euch kennen und verbringt die erste Nacht. Also Schlafsack, Isomatte und Kissen nicht vergessen. Am 25. Mai fahrt Ihr gemeinsam mit einem Reisebus nach Erfurt und erlebt dort bis zum 29. Mai das Christival 2022. In Erfurt kommt Ihr in einer Schule oder Sporthallen unter. Eure Ansprechpartner*innen vor Ort sind: Andreas Gierke, Ruth Günther und Steffi Hohmann.

Alle weiteren Infos und die Anmeldung laufen über Steffi Hohmann:
03931 6894894
0176 70362388
hohmann@kirchenkreis-stendal.de

Anmeldeschluss ist der 29. April 2022

Dieser Link führt Euch zur Seite des Christivals – www.christival.de

Gottesdienst zum Weltgebetstag auf den 6. März verlegt

Grafik: I Know the Plans I Have for You von Angie Fox / © 2020 World Day of Prayer International Committee, Inc.

Der Weltgebetstag der Frauen ist am 4. März. Wir feiern diesen Gottesdienst am 6. März um 10.30 Uhr in unserer Kirche St. Marien & Willebrord in Schönhausen.

Der Weltgebetstag wird von einem starken Team vorbereitet und gestaltet. Der Tag steht unter dem Titel Zukunftsplan: Hoffnung.

Frau Schürmann vom Deutschen Komitee des Weltgebetstages der Frauen schreibt:

Zum Weltgebetstag 2022 aus England, Wales und Nordirland

Weltweit blicken Menschen mit Verunsicherung und Angst in die Zukunft. Die Corona-Pandemie verschärfte Armut und Ungleichheit. Zugleich erschütterte sie das Gefühl vermeintlicher Sicherheit in den reichen Industriestaaten. Als Christ*innen jedoch glauben wir an die Rettung dieser Welt, nicht an ihren Untergang! Der Bibeltext Jeremia 29,14 des Weltgebetstags 2022 ist ganz klar: „Ich werde euer Schicksal zum Guten wenden…“

Am Freitag, den 4. März 2022, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus England, Wales und Nordirland. Unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ laden sie ein, den Spuren der Hoffnung nachzugehen. Sie erzählen uns von ihrem stolzen Land mit seiner bewegten Geschichte und der multiethnischen, -kulturellen und -religiösen Gesellschaft. Aber mit den drei Schicksalen von Lina, Nathalie und Emily kommen auch Themen wie Armut, Einsamkeit und Missbrauch zur Sprache.  

Eine Gruppe von 31 Frauen aus 18 unterschiedlichen christliche Konfessionen und Kirchen hat gemeinsam die Gebete, Gedanken und Lieder zum Weltgebetstag 2022 ausgewählt. Sie sind zwischen Anfang 20 und über 80 Jahre alt und stammen aus England, Wales und Nordirland. Zu den schottischen und irischen Weltgebetstagsfrauen besteht eine enge freundschaftliche Beziehung. 

Bei allen Gemeinsamkeiten hat jedes der drei Länder des Vereinigten Königreichs seinen ganz eigenen Charakter: England ist mit 130.000 km² der größte und am dichtesten besiedelte Teil des Königreichs – mit über 55 Millionen Menschen leben dort etwa 85% der Gesamtbevölkerung. Seine Hauptstadt London ist wirtschaftliches Zentrum sowie internationale Szene-Metropole für Mode und Musik. Die Waliser*innen sind stolze Menschen, die sich ihre keltische Sprache und Identität bewahrt haben. Von der Schließung der Kohleminen in den 1980er Jahren hat sich Wales wirtschaftlich bisher nicht erholt. Grüne Wiesen, unberührte Moorlandschaften, steile Klippen und einsame Buchten sind typisch für Nordirland. Jahrzehntelange gewaltsame Konflikte zwischen den protestantischen Unionisten und den katholischen Republikanern haben bis heute tiefe Wunden hinterlassen.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen für den Weltgebetstag. Seit über 100 Jahren macht die Bewegung sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Rund um den 4. März 2022 werden allein in Deutschland hundertausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen.

Gemeinsam wollen wir Samen der Hoffnung aussäen in unserem Leben, in unseren Gemeinschaften, in unserem Land und in dieser Welt. 

Seien Sie mit dabei und werden Sie Teil der weltweiten Gebetskette!

Verlassen Sie das Gebäude!

Schlechte Stimmung am Abreisetag in Wittenberg.

Ob ich schon was Neues wüsste? „Ja um was geht es denn?“, frage ich. „Na wir hatten doch zwei Positive beim Corona-Test!“, bekomme ich als Antwort. Und ja, einer meiner besten Freunde aus der Nachbarkirche in Brandenburg ist mit dabei. 

Während ich mir im Foyer meine Gedanken mache, pilgert er durch Wittenberg, um einen PCR-Test machen zu können.

Zwei Stunden später treffen wir uns wieder. Seine Versuche, am Samstagnachmittag irgendwo in der Lutherstadt einen PCR-Test zu bekommen, sind gescheitert. Dafür hat er viele Erfahrungen gemacht: Ein geschlossenes Testzentrum. Ein lautes: „Gehen Sie! Verlassen Sie das Gebäude!“, bekommt er bei einem Bürgertest zu hören. Die wollten wohl nicht mehr die ganze Einrichtung desinfizieren müssen. Zu guter Letzt Menschen, die auf Abstand gehen als hätte er die Pest. Er wird abgewiesen. Immer wieder. 

Foto von Nadine Shaabana / unsplash.com

Am Abend kommt zum Glück Entwarnung: Der Test war falsch positiv; die Aufregung umsonst. 

Jesus Christus sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

Hilfe zu brauchen aber weggeschickt zu werden – das verletzt. Viele Menschen werden in diesen Tagen abgewiesen und sind abgewiesen worden. Abgewiesen von Stellen und Personen, von denen sie sich Hilfe erhofft haben. Das sitzt tief.

Vielleicht liegt für manche die Schlussfolgerung nahe, dass das Schicksal oder Gott sie auch abgewiesen hat. Für das Schicksal kann ich nicht sprechen. Für Gott spricht Jesus: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“

Foto von Helena Lopes / unsplash

Dieser Vers ist die sogenannte Herrnhuter Jahreslosung. Das bezeichnet einen Satz aus der Bibel, der uns besonders über ein Jahr begleiten soll. Lassen Sie uns Gott beim Wort nehmen: Jesus weist uns nicht ab. Er nimmt uns auf. 

Gott segne Sie und uns alle im Jahr 2022.

Ihr Pfr. Manfred Kiel

Heiligabend im Pfarrbereich

Wir laden Sie herzlich zu unseren Gottesdiensten zum Heiligen Abend ein. Aus gegebenem Anlass werden wir in diesem Jahr wieder besondere Maßnahmen ergreifen, um verantwortlich Heiligabend zu feiern. Bitte bringen Sie zum Gottesdienst Ihrer Wahl am besten einen Zettel mit, auf dem Sie ihren Namen und einen verlässlichen Weg, Sie zu erreichen notiert haben. Das hilft uns sehr und verschlankt den Einlass. Diese Zettel heben wir vier Wochen auf, um sie im Falle eines Corona-Ausbruchs an das Gesundheitsamt zur Nachverfolgung zu geben. Nach Ablauf der vier Wochen werden die Zettel bei uns vernichtet. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Wir feiern folgende Gottesdienste:

  • 15.00 Uhr im Stall von Familie Kieselbach, Dorfstraße 21 in Neuermark-Lübars
  • 16.00 Uhr in der Kirche in Schollene (hier können Sie sich auch per Luca-App anmelden)
  • 17.00 Uhr in Ferchels
  • 17.00 Uhr im Freien vor der Kirche in Hohengöhren
  • 18.00 Uhr im Freien vor der Kirche in Schönhausen

Die Gottesdienste im Freien sind kurze Andachten.

Ausstrecken zum Advent

Am Sonntag ist schon der 1. Advent. In diesem Jahr wieder unter besonderen Bedingungen. Vielleicht müssen wir uns in diesem Jahr regelrecht ausstrecken zum Advent?

Martin Luther hielt alle Stücke auf den Glauben, der ergreift; ein Glaube, der sich an Jesus Christus festklammert. Ich will mich festhalten an den schönen Liedern von der Tochter Zion und der hohen Tür und dem weiten Tor. Ich will den Morgenstern herbei singen. Ich will mich ausstrecken nach Gott.

Feiern wir Gottesdienst und feiern wir den Advent. Strecken wir uns nach Gott und zum Advent.

Ihr Pfr. Manfred Kiel

PS: Aktuell singen wir ausschließlich mit Mund- und Nasenschutz. Aber wir singen. Das tut der Seele gut.

Viel geschafft und gut kennengelernt. Rückblick auf die GKR-Rüste.

Vom Wochenende des 11. bis 14. November waren wir mit insgesamt 14 Gemeindekirchenrätinnen- und räten im Erlebnishaus Altmark.

Im Tagungshaus hatten wir Zeit und Raum für aktuelle Themen, den Jahresplan 2022, für Rückblick und Ausblick. Neben der Arbeit war Zeit für geistliche Gemeinschaft, kennenlernen und die ein oder andere Runde Tischtennis und Kicker. Unser Pfarrbereich besteht aus zwei Gemeindekirchenräten: dem Verband Schönhausen und dem Kirchspiel Schollene. Da tut es gut, sich besser oder überhaupt erst einmal kennen zu lernen. Gleiches gilt für mich als Pfarrer.

Ich bin zwar seit April im Pfarrbereich, habe aber wegen Corona nur sehr wenige Besuche gemacht. Ich habe mich sehr gefreut, nun Manches nachholen zu können.

Regelmäßige Rüstzeiten mit den Gemeindekirchenräten sind wichtige Ankerpunkte im Jahr. In relativ kurzer Zeit können wir intensiv arbeiten und als großes Team zusammenwachsen.

Ihr Pfr. Manfred Kiel

Gemeindekirchenräte auf Klausur

Von Freitag, 12. November, bis Sonntag, 14. November, treffen sich die Gemeindekirchenräte der Verbände Schönhausen und Schollene zu einer gemeinsamen Klausur. Rückschau und Vorplanungen werden uns beschäftigen – natürlich auch die Frage nach den Weihnachtsgottesdiensten unter Pandemiebedingungen. Bitte begleiten Sie unsere Tagung mit Ihrem Gebet.

Besonders möchte ich an dieser Stelle denen danken, die am Sonntag Gottesdienste, Andachten und Kranzniederlegungen übernehmen. Vielen lieben Dank!

Ihr Pfarrer Manfred Kiel

Gemeinsam Erntedank feiern

Am 3. Oktober feiern wir um 9.00 Uhr in Schollene und um 10.30 Uhr in Schönhausen jeweils einen Gottesdienst in unseren beiden Kirchgemeindeverbänden.

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht. Das sagt Jesus seinen Zuhörern im Matthäusevangelium. In der zurückliegenden Zeit haben wir erfahren, dass zu Brot und Gottes Wort die Gemeinschaft dazugehört. Nach Kontaktbeschränkungen und Quarantäne feiern wir in diesem Jahr zwei zentrale Gottesdienste in unseren Kirchspielen.

Es wird manche geben, die vielleicht Erntedanke in „Ihrer“ Kirche vermissen. Keine Sorge – das wird es wieder geben. 2021 wollen wir gemeinsam feiern, dass Gott uns versorgt: mit Erntegaben, mit seinem Wort und mit Schwestern und Brüdern.