Macht, Komplotte, Lebensgefahr Das Buch Ester erzählt eine Geschichte, von Ehre, Mut und Verantwortung inmitten von Bedrohung und Chaos. Esters Geschichte würde auf heutigen Streaming-Diensten hohe Einschaltquoten erreichen. In der Bibelwoche 2026 beschäftigen wir uns mit Auszügen aus dieser Geschichte. Die Bibelwoche lohnt sich für Menschen, die einen Einstieg in biblische Geschichten und Bücher suchen ebenso wie für solche, die sich fragen, ob man daraus etwas für das eigene Leben übertragen kann.
2026 veranstalten die beiden Pfarrbereiche Sandau und Schönhausen ein gemeinsames Bibelwochenprogramm. Da die Wege bei uns weit sind, kommen wir zu Ihnen. Unsere drei Themen, eine Frage der Ehre, des Mutes und der Verantwortung, finden jeweils an vier Orten statt. Wir treffen uns dienstags 18.00 Uhr in Schollene im Haus der Begegnung, mittwochs 19.00 Uhr in Schönhausen in der Winterkirche, donnerstags 18.30 Uhr in Sandau im Pfarrhaus und freitags 18.00 in Klietz im Pfarrhaus.
Als Höhepunkt unserer Bibelwoche feiern wir am Sonntag, den 1. März, einen Festgottesdienst um 10.00 Uhr in Klietz. Im Anschluss laden wir Sie zum Mittagessen ein.
Wir wünschen uns, dass unsere Bibelwoche eine schöne und ermutigende Erfahrung in unserer Region sein kann. Kommen Sie vorbei, bringen Sie jemanden mit, lesen und diskutieren mit und feiern Sie mit uns Gottesdienst und genießen Sie die Gemeinschaft.
Ihre Gemeindekirchenrätinnen und Gemeindekirchenräte und die Pfarrer Matthias Öffner und Manfred Kiel
Endlich vereint. Was manche hoffen, andere fürchten und wieder andere bezweifeln, sagt Gott als Zukunft an. Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu. Unsere Jahreslosung steht im biblischen Buch der Offenbarung. Die Jahreslosung hängt fest mit dem Versprechen zusammen, dass uns Gott ewiges Leben schenken wird.
Im 21. Kapitel der Offenbarung können wir folgendes lesen: „Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. […] Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen: »Sieh her: Gottes Wohnung ist bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein. Er wird jede Träne abwischen von ihren Augen. Es wird keinen Tod und keine Trauer mehr geben, kein Klagegeschrei und keinen Schmerz. Denn was früher war, ist vergangen.« Der auf dem Thron saß, sagte: »Ich mache alles neu.«“ (Basisbibel)
In der Bibel gibt es verschiedene Worte für den Begriff Volk. Eines bezeichnet das Volk, das zu Gott gehört. Das ist das biblische Volk Israel. Dafür ist ein besonderes Wort reserviert. Für alle anderen Völker wird ein anderer Begriff verwendet. In der Offenbarung, ist es anders. Hier steht die Mehrzahl von dem Wort für Gottesvolk. Mehrere Völker können zu Gott gehören. Sie sind bei Gott vereint.
Die Offenbarung wurde in einer Zeit geschrieben, als Judentum und Christentum getrennte Wege gingen. Das war ein schmerzhafter Prozess. Wann ist Trennung schon leicht?
In Folge der Trennung finden wir manche bösen Worten in der christlichen Offenbarung über das Judentum. Aber hier ist es anders: Der eine besondere Begriff steht dort in der Mehrzahl. Es gibt mehrere Gottesvölker. Gottes Volk Israel ist und bleibt Gottes Volk. Doch auch Menschen aus anderen Völker, Ländern und Sprachen können zu Gott gehören. Sie können Gottes Völker werden.
Das Wort „Volk“ mag uns heute auf falsche Spuren führen. Festhalten möchte ich, dass wenn Gott in der Mitte wohnt, Menschen zusammenfinden. Gott will mitten in seiner Menschheit wohnen. Das gilt zuerst für das Miteinander von Juden und Christen. Das gilt aber auch für das Miteinander in unserer Gesellschaft. Man hört und liest viel über Spaltungen. Ob das immer so stimmt, weiß ich nicht. Ich lese aber, dass Gott Menschen zusammenbringt. Bei Gott können Menschen vereint leben. Unsere Herkunft, unsere Sprache, unsere Nationalität geben nicht den Ausschlag. Wichtig ist allein, zu Gott zu gehören.
Lassen wir uns nicht aufstacheln gegen „die anderen“. Vermeiden wir ein Denken, das in „den anderen“ nur Gefahr und Verlust sieht. Die Tränen, der Schmerz, das Klagegeschrei und der Tod sind nicht zuletzt Folgen dessen, was Menschen anderen Menschen antun; immer dann, wenn wir Menschen zu „den andern“ machen.
Bei Gott geht es anderes zu. Dort wird getröstet und neu gemacht. Das Neue – das ist Gott, der mitten unter seinen Menschen wohnt.
Wir beginnen 17 Uhr in der Kirche von Neuermark und erfahren, was es mit dem Heiligen Martin auf sich hat. Im Anschluss ziehen wir mit Reiter und Laternen zum Bürgerhaus von Neuermark-Lübars und freuen uns auf das, was der Förderverein der FFW auf dem Grill zaubert.
Ab 2026 werden unsere Termine wieder wie üblich auch unter “Gottesdienste & Termine” zu finden sein. Bis dahin gilt folgende Übersicht:
14.11.25 Martinsfest mit Anspiel, Umzug mit Reiter und Laternen. Wir starten 17.00 Uhr in der Neuermarker Kirche. Danach ziehen wir zum Bürgerhaus von Neuermark-Lübars. Dort sorgt der Förderverein der FFW für das leibliche Wohl.
15.11.25 Andachten mit Kranzniederlegung zum Volkstrauertag
14.00 Hohengöhren, Friedhof
ca.14.30 Hohengöhren-Damm, Friedhof;
mit anschließendem Kaffee beim Heimatverein
16.11.25 Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres & Volkstrauertag
10.30 Schönhausen – mit Kindergottesdienst
ca.11.30 Kranzniederlegungen in Schönhausen
14.00 Kranzniederlegung in Schollene
23.11.25 Ewigkeitssonntag
9.00 Schollene
9.00 Hohengöhren
10.30 Schönhausen
10.30 Neuermark
14.00 Öffentliche Andacht auf dem Friedhof von Schönhausen mit dem Posaunenchor
18.11.25 Gemeindenachmittag, 14.30 in Schollene
25.11.25 Gottesdienst im Seniorenwohnpark, 15.50 in Schollene
30.11.25 1. Advent
09.00 Molkenberg
10.30 Schönhausen
07.12.25 2. Advent
10.30 Schönhausen
14.00 Andacht mit Adventsfeier im Bürgerhaus von Neuermark-Lübars
14.12.25 3. Advent
10.30 Advents- und Weihnachtslieder mit dem Posaunenchor in Schönhausen
16.00 Advents- und Weihnachtslieder mit der Feuerwehrkapelle
21.12.25 4. Advent
09.00 Hohengöhren
10.30 Schönhausen
23.12.25 Gottesdienst im Seniorenwohnpark, 15.50 in Schollene
Unsere Kirchenführungen pausieren ab dem 17. Oktober 2025. Unser Team blickt auf viele begeisterte Besucherinnen und Besucher in dieser Saison zurück. Vom Mai an haben unsere Ehrenamtlichen an fünf Tagen in der Woche Interessierten Architektur und Geschichte unserer Kirche, St. Marien und Willebrord, nahgebracht.
Wir hoffen und planen auch im nächsten Jahr, wieder für Sie dazusein.